Druckschrift 
23 (1812)
Entstehung
Seite
151
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die Prüfung dieses Vergleiches vor den Kö-nig zu bringen. Dieser mußte sich nun auch(200,000 Franzosen blieben in Deuschlandzurück) zur Abtretung seiner Länder entschlie-ßen, Und er hatte dabep das krankende Ge-fühl, daß sie die Franzosen, noch vor derRatification des pariser Vertrages, besetz-ten.

' Seinen Unmuth vergrößerte noch dergroße Verlust, den die englische Hafenspcr-rung und Caperey dem Handel seiner Unter-thancn zufügte. Friedrich Wilhelms Frie-denssinn wankte jetzt von neuem. Harden-bergs Einfluß wirkte wieder mächtiger, alsjemahls. Zhm riefen die in Champagnerberauschten Gcndarmeofficicrc ein lautes Vi-vat, währcnh sie dem Grafen von Haugwitzdie Fenster einwarfen. Friedrich Wilhelm,den schon der Großsürst Constantin mit feind-seligen Gesinnungen gegen den BeherrscherFrankreichs erfüllt hatte, den Louis Ferdi-nand , den seine Gemahlin mit Aufforderun-gen, die sein Ehrgefühl reihten, unaufhör-lich bestürmten, der den Herzog von Braun-schwcig nach Petersburg schickte, um eine

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