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23 (1812)
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gab es verhältnismäßig fo viele gute Uu-terrichtsaitstalten. Die Gcrcchtigkeitspflegewurde (wenige Fälle ausgenommen) mitstrenger Unparthcylichkeit verwaltet.

Die preußische Armee war noch nie sogroß gewesen. Sie bclief sich auf 240,0010Mann, und ihre jährliche Unterhaltung ver-zehrte bcynahe zwey Drittel aller Staats-einkünfte. Aber die Einrichtung dieser zahl-reichen Armee war dem Zcitgciste wenig an-gemessen. Man sah, bcy der Beförderungihrer Offenere, zu genau auf das Dienst-alter. Junge, talentvolle Männer konntendaher nicht geschwinde genug emporgehobenwerden, und der größte Thcil der Oberbe-fehlshaber bestand daher aus alten, zumTheil eben so sehr am Geist als Körper ge-schwächten Männern/die sich von dem Vor-nrtheile, daß die alten Kriegscinrichtungenden neuer» weit vorzuziehen wären, garnicht losreißen konnten. Die Officiere wa-ren größtcnthcils, fast neun Zehntel, ausdem Stande der Adlichen genommen; einauf Friedrichs II Vorurthcil sich gründendesHerkommen. Bürgerliche gelangten nur beu

den