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fllrstiu were, und hat kam kind gehept. Er hat ir in seinemtestament ain groß gut an gold, silber und klainetterir ver-macht, auch ir leben lang die behausnng und gärten, ma siein dem witwestand beleib, damit sie nach irem tod ire fraind,die Artzat, mit der Fugger gut auch reich mach. Sie hat klain-etter von gold und edlem gestain gehapt, darmit sie ain fürstinhat übertroffen. Svlicher treu und liebe hat sie alle vergessen,und ee der treisgost ist ausgewesen, hat sie haimlich ain altsmendlin, Conradt Rechlinger, mit 8 kinden zu der ee ge-nommen und ist am snmptag invocavlt haimlich allain mitainer magt ans ires maus seligen, her Jakob Fnggers, Hansgangen in Conradt Rechlingers Hans. Da hat sie aufs den-selben tag mit im Hochzeit gehept aufs die lutherische art; dochhat sie irer kostliche klainet hinder ir nit vergessen. Für diseklainet, silbergschir und barschafft alle hat Conradt Rechlingerdiser Artzatin und iren erben vermacht für alles, wa sie mit-ainander kain kind überkomen, 180OV fl. Weil Herr JacobFugger seligen gelept hat, hat Conradt Rechlinger haimlichnur die Fnggerin gebnllet, dem doch Herr Jacob Fugger überleib und gut vertraut hat, vil sraindschafft bewissen und stetsob seinem tisch gehapt hat zu gast, auch nach abgangs HerrJacob Fnggers bei ainander ergriffen sind worden.
Herr Jacob Fngger ist ain gntter, warer, rechter cristgewessen und ganz wider die Lutherei. Darum ist im widergewesen, daß er in seiner gräbtnus zu saut Anna bei denLutherischen begraben sol werden. Darnmb hat er an seinebrüderssün begert, wa es sich begeben wurde, daß endtlich dieLutherei bei den carmeliten bleiben wurde, daß sie in an ainander ort begraben. Das haben sie in vertröst, darmit ist erzufriden gewest und (hat) aufs solichs allem zeitlichem nrlnbgeben, sich mit got dem Herrn bekümert, sich mit den hoch-wirdigen sacramenten versechen laussen und (sie) mit groserandacht enpfangen und sein seel bevolchen, mit dem gemüt,geberdt, wort und mercken, auch gedincken zu dem endt seineslebens gericht. Das leiden und sterben nnsers erlesers JesuCristi nach der bcschreibung der 4 evangelisten hat er gewelt,daß es stetz vor iin gelesen werde, nnd hat gutten verstairdt