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ausschließlich auf dem Landwege vou Venedig bezogen hatte,auf dem ueueutdeckteu Seeweg direkt aus Ostindien zu holen.1487 lieh er geineinsam mit dem Bankhaus Antonio deCavallis zu Genua dem Erzherzog Sigismund von Tirol23 627 fl. unter Verpfandung der Schwager Silbergrnben dar,im folgenden Jahre mit seinen Brüdern Ulrich und Georgnochmals 13606 fl. mit der gleichen Bürgschaft. 1509 be-zahlte er innerhalb acht Wochen 170600 Dukaten an KaiserMaximilian als den Betrag der diesem für den italienischenKrieg bewilligten Subsidien, 40000 von wegen des Papstes,60000 für Spanien, 70000 für Frankreich. 1504 wurde ersamt seinen Brüdern vom Kaiser geadelt, später auch zumkaiserlichen Rath ernannt. Ein gleiches Ansehen genoß er beiPapst Leo X., der ihn zum Pfalzgrafen des Lateran und equosauroatu8 bestellte. Bei der Kaiserwahl Karls V. wußte erdadurch einen bedeutenden Einfluß zu gewinnen, daß er fürdie Kosten derselben über 300000 sl. vorschoß.
Außerdem brachte er mehrere Herrschaften käuflich an seinHaus. Zunächst im Jahre 1507 von Kaiser Maximilian !.um 70000 sl. die vormals bayerischen Herrschaften Kirchbergund Weissenhorn. Der Kaiser hatte dieselben nach dem pfälzisch-bayerischen Erbfolgekrieg in Besitz genommen und verkaufte sie,weil er zu seinem Romzug Geld brauchte, an Jakob Fugger,den er zum Abschluß des Geschäftes zu sich nach Constanz be-rufen hatte. Der neue Käufer baute an beiden Orten neueSchlösser.
Zwei Jahre später folgte die Erwerbung des SchlossesSchmiechen bei Landsberg. Auch dieses war von Maximilianim pfalzbayerischen Kriege den bayerischen Herzögen — Georgder Reiche von Bayern-Landshnt hatte es vor Jahren käuflichan sich gebracht — weggenommen worden. Der jetzt vonJakob Fngger gezahlte Kaufpreis (10000 sl.) diente demKaiser zur Bestreitung der Kosten seines Kriegszuges widerdie Republik Venedig. Auch hier ließ Jakob Fugger, nachAbbruch des alten Schlosses, einen völlig neuen Bau aufführen.Die dritte große Erwerbung von Seiten Jakobs wardie der Herrschaft Biberbach (B. A. Wertungen) im Jahre
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