21g III. A b t l) L i l u ll g.
„Nimm diesen Ruf im Glauben an;
„das ist mein Wohlgefallen!
„ hinfort sollst du die Glaubens-Bahn,
„in meiner Gnade wallen;„ und deiner Feinde stärksten Macht,
„ die dich zu fallen ist bedacht,
„soll's ewig nicht gelingen.
„ Sich! eine Seele gab ich dir,
„zum Vorwurf meiner Liebe;„ Im Glauben zog ich sie zu mir,„durch meines Geistes Triebe!
„ drum zage nicht! Sie ist mein Ruhm,
„ mein Ewig wertstes Eigenthum,„ das Niemand mir soll rauben!
„Zwar hier, durch Prüfung, Kampf und Streit,
„mußt du bewaret werden!
„drum wache, bete! sey bereit!
„ als Streiter jetzt auf Erden,
„mußt du erringen erst die Krön',
„ die dir dereinst als Siegcrlohn„ die Ewigkeiten geben!
„Doch fürchte Nichts! ich bin mit dir,
„auch in den Prüfungs-Stunden;-,Jm Glauben bleibst du vest mit mir —
„ in Ewigkeit verbunden!
„ Ich bin dein Stecken und dein Stab,
„ dein Licht durchs finstre Thal hinab —„ dein Führer bis zum Ziele.