Lieder.
Es fehlte mir der Glaubens-Muth,
dem Heiland mich zu nahen;ich konnte Ihn am Creuz — im Blut,
nicht gläubig gnug umsahen:
So blieb mein Herz des Trostes leer,
daß Er auch mein Versöhner wär,mein Heiland und Erlöser.
Der Herr sah meinen Jammer an,
und sprach zu meiner Seele:
„Nimm gläubig die Verheißung an,
„ Den Trost für Deine Seele:
„ Sieh! deiner Sünden großes Heer,
„ in der Erbarmung Gnaden-Meer —°„ ist es versenkt, vertilget.
„ Sich! meines Sohns Gerechtigkeit
„ deckt alle deine Sünden;„in seinem Blut ist dir bereit,„ Vergebung deiner Sünden;„Komm, schmecke nun die Seeligkeit„ das Leben — die Gerechtigkeit,„ in Jesu meinem Sohne!
„ Du bist geseegnet ewiglich !
,» Geh' hin in meinem Frieden !
„ nimm diesen Trost, erquicke Dich,
„ auf deinem Pfad hieniedcn!
„ Mein AuSerwählter bist du mir!
„ Gott — Vater — Heiland bin ich dir„mein Geist ist dein Regieret!
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