Lieder.
„ Geseegnet bist — und bleibest du!
„ Faß dieses Wort im Glauben;
„ laß Frevler dir nicht diese Rub' —
„ dies Kleinod dir nicht rauben!
„ Dir ward zu Theil ein lieblich Looß -—
„— Ein Schaflein Jesu, in dem Scho„ der ewig treuen Liebe!
„ Dein unvergänglich hoher Ruhm —-
das Kleinod deiner Krone,„ ist das: Du bist mein Eigcnthnm
„ in Jesu meinem Sohne;,, Dn sollst es bleiben ewiglich,
„nicht Welt, noch Aolle sollen dich,„aus meinen Händen reisten!
So sprach der sperr — so rief er mich
auS meinen Kümmernissen;und so ergoß die Gnade sich
mit ihren SeegcnS-Flüßen;
Mein Herz zerschmolz in Dank und Schaam,
als es den Kelch des LebcnS nahm,und Himmels-Wonne schmeckte.
Je mehr ich dieses Mostes trank,ward heißer das Verlangen,die süße Kost mein Lebelanggenüßend zu empfangen,und an der treuen Liebe-Brust,
Genade, Kraft und Himmelslust,in Ewigkeit zu saugen.