Lieder.
O dann fühlt sie hangsam ihre Leere,die kein irrdisch Glück der Welt ihr füllt;während daß den Geist in seiner Sphäretiefe Traurigkeit für sie, umhüllt.
Dann beginnt der Feind von allen Seitenseinen Angrif auf die Zagende;
Furcht und Unruh', kämpfen, ringen, streitenist ihr Theil — und Bangigkeit und Weh.
Mindrc Jesu! diese Trcnnungs - Stunden!
Mache Herz und Geist vereint in Dir!
Mache sie zu Einem Ziel verbunden,als Gefährten Eines Weges hier!
Lose täglich mehr die starken Seile,die ans Niedre binden noch mein Herz;daß die Seele nicht im Thal verweile,wenn der Geist sie rufet himmelwärts; —
Da hinauf — wo Du in Zions Hohenaufgefahren bist zur Herrlichkeit,
Dahin laß der Seele Sehnsucht gehen,der, der Geist, des Glaubens Schwingen beut,'
Daß er stets sie möge fertig finden;
Stets verlangender und mehr bereit,sich mit ihm, in Dir stets zu verbinde»,zum Gcnuße reiner Secligkeit.
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