i84 HI- Abhandlung.
4. Ucber Matth. 2.6, 41.
Der Geist ist willig — aber das Fleisch ist schwach.
--^er Dn auf dem GlaubenS-Pfad hienieden,meiner Seele Ein und AlleS bist!
Dessen Liebe sieh mit siißen Friedenin mein — nach Dir schmachtend Herz ergießt!
Jesu! hübe auf der Liebe Schwingensich dies Herz, stets zu Dir Himmelan!
Welch ein Friede würde mich durchdringen! —>Und Vis Herz, wie seelig war' es dann!
Aber Jesu! sich'! der Fesseln Menge,hemmt den Fortgang auf dem LebcnS-Pfad!Ach! der Weg ist schmal — die Pfort ist enge,die die Seele durchzuringen hat!
Und, doch ist des Geists Gewinn und FreudeFreiheit von den Fesseln der Natur;Sinnlichkeit und Welt begrenzen beide,das Erheben nnsrer Seele nur.
Und die arme Seele sucht vergebens
ihre Ruh' und ihre Seeligkeir.,
wenn der Geist, aus seinem Quell des Lebens,
ihrem Hunger „jcht tch. Stillung beut.
Aber, wenn die Seele da verweilet,wo der Geist aus Gott nie Ruhe fand, —wenn sie, seinem Zuge treu, nicht eiletbis das Herz auf neu sich Gelt verband. —