L i e d e r<
Zwar wünsch' ich stets zu siegen;
Doch muß ich oft erliegen
im Kumps mit Welt und Fleisch!
Dies sind die bittern Schmerzen,die mit zcrbrochnen Herzen
Dein schwaches Kind im stillen weint! —
Doch sind Dir, mein Gebrechen, >
und alle meine Schwachen,
mein Heiland, wohl bekannt!
Als Mensch, hast Du erfahren,was das für Lasten waren,
Die mein Verderben auf mich legt.
So hilf denn, mein Erbarmer!
Wenn ich zu Dir, ich Armer,um Kraft und Starke schrcy!
Von Deinem tbeuern Bluteschenk' meinem Glaubens - Muthe,
ein Trvpflein nur! Dann Hab' ich Kraft!
Ich blick' zu Dir im Glanben,laß nichts, mein Heil! mir rauben
den GlaubcnS-Blick auf Dich! —den Trost, in trüben Stunden,den ich so oft empfunden —
den Frieden, den die Welt nicht giebt!
Ich koste Dich Dein Leben,das Du für mich gegeben,
ich bin mit Blut erkauft;
Darum bin ich der Deine!
Und wenn ich vor Dir weine,
fühl' ich's, daß Du mein Jesus bist!M z