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Unterhaltungen für gläubige Seelen
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die Nachfolge Jesu. 145

und uns selbst die Noch und das Herzeleid, welcheswir erfahren müssen, wenn wir Ihn in Versuchungführen, indem wir von der Bahn des kindlichen Glau-bens abweichen, und mit vorgreifenden Pratensivnen,Eingriffe in die Weisheit seiner Wege thnn.

§- 15-

Laß uns noch etwas bei der Betrachtung dessenverweilen, wodurch wir so gleicht veranlaßt werden,vom graben Wege des Glaubens, des kindlichen Ver-trauens, und reinen Sinnes gegen den Herrn abzuwei-chen, und Vorgriffe in seine Gnade zu thnn. Nachjener Erzählung vom Nacman sind wir oft mit ihm ingleichem Fall, daß wir in Noch und Verlegenheit demHeilande, die Art seiner Hülfe vorschreiben,und wenns da nicht nach unserm Willen geht, nichtalles so erfolgt, als wir unö eingebildet haben, imGlauben an den Herrn wankend, und unzufrieden mitihm werden.

Ein wahres Kind GotteS soll lind darf sich in allerNoch und Verlegenheit, welche sie auch sei, an den Hei-land wenden; und kann sich auch allemahl seiner Hülfeund Unterstützung gewis versichert halten; Aber, dasdarf es sich nie erlauben, zum Heilande zu sagenHilfmir so und so, mache eS mir mir auf diese oder jeneArt; fübre mich aus meiner Verlegenheit heraus! Son-dern: Herr! hilf mir! Herr zeige mir deineWege, Ps. 2z, 4. DiS war die Sprache aller Hülföbe-dürstigen, die in denen aufgezeichneten Beispielen imE'vangelio zu Jesu kamen, und seiner Hülfe cheilhaftigwurden.

H. t6.

Wenn ich diese verschiedenen Leidenden an-sehe, und die verschiedenen Arten und Mittel,durch welche ihnen der Herr half, so ist mirs ausge-macht, wenn ei» jeder von ihnen die Art und Weise dem

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