die Nachfolge Jesu. 141
es der Heiland ja sehe gut mit mit, daß er mich Wegeführt, die dazu abzwecken, mich zu einem Kinde nachseinem Herze» zu bilden und zu erziehen. Ich willihm also recht dankbar dafür seyn, und mich auch daseiner Gnade erfreun, wo er mich auf rauhen Wegenzu leiten, für gut befindet. Für mich und mein .Heilgiebt es nur einen Weg, welcher der beßte und sicherstezum Ziel ist, und das ist der, den er mich leitet;Alle übrige sind bester für andere, aber nicht für mich;WaS mich drückt, soll mich demüthig machen. Je-der Widerstand im Fortgange ans meinem Wege, sollmich fester im Glauben, treuer in der Liebe zu Jesumachen. Je mehr Aufforderungen ich in der Verbin-dung mit der Welt habe, dem angenommenen SinneJesu uutreu zu werden, desto fester soll mich das anihn anschlügen — desto gegründeter und eingewurzelterdurch die Liebe und den Glauben, und dessen unver-brüchlichen Gehorsam Eph. Z, 17. soll es mich in ihmmachen. Jedes Trübsal, welches es sei, und wohercS auch komme, soll mich g edu ldig machen, Rom. Z,z.damit ich lerne den heiligen Willen des Herrn vollbrin-gen, und seiner Verheißungen theilhaftig werde, Ebr.IO, z6. — eS soll mich desto mehr antreiben, bei ihmallein meine Hülfe und Zuflucht zu suchen, mich ge-lassen und ergeben in seinen Willen zu machen, undauf ihn mein ganzes kindliches Vertrauen zu setzen.Da eS eine feststehende Regel ist, daß alle, die gott-seelig leben wollen in Christo Jesu, Verfolgung leidenmüssen, 2 Tim. Z, 12. So will ich alle Verfolgung,Verachtung und Widerstand der Welt, als Zeichenmeines Thcils an Jesu, ansehen, mit Freuden annehmen,und für mein Heil benutzen.
Kann ich meine Zeit und mein Leben nicht ganzso dem Heilande widmen, wie ich gern wollte — mußich, statt in der Verbindung mit denen, die seines Sin-