die den Weg zum Leben betreten« 12^
des Vorhangs, ins Allerheiligste hingehet, wohinJesus für uns hingegangen ist. Ebr. 6, 18-20.
28.
Diese Gewißheit macht den Gläubigen ruhig, hei-ter und frvlich; macht ihn geduldig , gelassen und er-geben in die Wege Gottes, auf welchen er ihn zu sei-nem Ziele hinführet. Dein Reich komme! Dein-Wille geschehe! Das ist das Symbolum seines Her-zens, in welchem sich seine ganze Seele mit allem Ver-langen, Begehren und Hoffen, als auf einem Punctvereinigt. Da achtet man auch aller Zeit Leiden derHerrlichkeit nicht Werth, die an uns künftig offenbahretwerden soll. Rbm. z, 18. Vielmehr freuet man sichseiner Leiden, Col. 1, 24. — denn man darf mit Paulosich der bcsceligenden Erfahrung rühmen: Gleich wiewir des Leidens viel haben, also werden wir auch reich-lich getröstet durch Christum. 2Cor. 1, z, 7. rPet. 5.1.Und eben diS fröhliche Herz macht, wie Salomo sagt,daß man sich in seinen Leiden zu halten weiß, Sprw.l8, 14. daß man den Mnth nicht sinken laßt, sondernsich dabei so verhalt, daß der Wille Gottes mit nnS»rreichr werden kann.
H. 29.
Wenn ich das einmahl von Herzen glaube, daß ichnach meiner ganzen innern und äußern Lage, ein Ge-genstand der Gnade und Erbarmnng Jesu, und seinerLeitung und Führung bin; Wenn ich es von Herzenglaube, daß er mich weit inniger, herzlicher und zärt-licher liebt, und für mich sorgt, als ich nach aller Zärt-lichkeit mein Kind lieben, und für dessen Wohl sorgen