die den Weg zum Leben betteten. 125
in Noch und Verlegenheit, ein aufrichtiges, geradesund gläubiges Herz gegen den Heiland fassen? Nichts!am Ende müssen wir doch erfahren, daß wir sonst keineHülfe haben, als an ihm dem Herrn unserm Gott. Jer. z,2Z»
§. 25.
Der Gläubige ist aber nicht nur Pilger, sonderndarf sich auch schon hienieden als Bürger desh i m m lischen Ierusale m s ansehen, indem er durchden Glauben an Jesnm schon Theil hat, an der Stadtdes lebendigen Gottes, und zu der Menge der vieltausend Engel, und zur Gemeine der Erstgebohrnen,die im Himmel angeschrieben sind, gehöret, Ebr. 12,22. 2Z. Daher geht sein Sinn und Trachten nunnicht mehr nach dem, was ans Erden, sondern wasdroben im Himmel ist, Col. z, 1.2. nach dem unver-gänglichen, unbefleckten und unverwelklichen Erbe, dasihm im Himmel aufbewahret wird. 1 Pet. 1, 4.
Dahin stehet sein ganzer Sinn, darnach ordnet erseinen ganzen Wandel; darnach mißt er den Werth undUnwcrth aller Dinge der Welt und Zeit ab: Alles,was dem Weltmenschen Glück und Gewinn ist, wirdihm nichtig; ja er achtet es nicht nur für Koth undNichts; sondern als schädlich für ihn; Nur JesnmEhristnm immer mehr zu gewinnen, durch denGlauben immer inniger mit ihm verbunden, und inihm, der unsere Gerechtigkeit ist, erfunden zu werden, —Ihn immer mehr erkennen zu lernen, seine Gotteskraftimmer lebendiger zu erfahren, und seiner göttliche»Natur immer mehr theilhaftig zu werden, das ist sei»Wunsch, sein Verlangen, sein einziges Ziel, dem ernachjagt, um es zn ergreifen in der Kraft Jesu, von