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Unterhaltungen für gläubige Seelen
Entstehung
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die den Weg zum Leben betteten. 12z

fest verbinden, weil uns diS alles nur am Weiter-Geben hindern würde; freudige und drückende Um-stände und Erfahrungen müssen uns gleich willkom-men scyn, wenn sie uns nur weiter befordern.Wer eine Reise durch die Welt machen, und nur stetsauf trockenem ebenen Wege, bei angenehmer heitererWitterung, in anmnthigen Gegenden, und ohne alleUnbequemlichkeit reisen wollte, würde der seinen Zweckerreichen? Der Gläubige kann als Pilger dis um soweniger wollen und erwarten, da er weiß, daß wirdurch viele Trübsale ins Reich Gottes eingehen müßeu,Act. 14, 2Z. ihn darf und wird bei einiger Erfahrungauf dem Wege zum Leben, dis um so weniger abschrecken,da in Ansehung aller nur möglichen abwechselnden Zu-stände auf unserer Reise, in der leitenden Liebe undGnade Jesu, für die Seinen so reichlich und wohlthä-tig gesorgt ist, daß denen, die ihn nur lieben und sichkindlich und gläubig zu ihm halten, alle Dinge zumBesten und zur Beförderung ihres Heils dienen müßen.

S. 2H.

Es kommt nur darauf an, daß man seinem Hei-lande in allen Dingen von Herzen vertrauet, ihn inallen Vorfällen, wo wir in Roth und Verlegenheit sind,um Rath und um Hülfe anruft, daß man fest glaubt,daß er um alles weiß, was uns irgend betrifft undbegegnet; und da ohne seinen Willen und Vorwisscn,kein Sperling vom Dach'e, kein Haar vom Hauptefällt, Matth. lo, 29.30. 1 Sam. 14,45. daß er mitverdoppelter Sorgfalt über uns wacht, über unS, dieer als Schäflein seiner Weide an seiner Hand leitet,und in seinem göttlichen Herzen mit ewiger ErbarmunHträgt. Jes. 40, 11.