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Unterhaltungen für gläubige Seelen
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121
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die den Weg zum Leben betteten. 12 t

diese Feinde Sieger geworden, so spricht ebenderselbeerfahrne Apostel: Seyd stark im Herrn, und in derMacht seiner Stärke! ziehet an den Harnisch Gottes, daßjhr bestehen könnet gegen die listigen Anläuffc deS Teu-fels; denn wir haben nicht mit Fleisch nnd Blut znkämpfen, sondern mit Fürsien und Gewaltigen, nchm-lich mit den Herren der Welt, die in der Finsternisdieser Welt herrschen, mit den bösen Geistern unterdem Himmel. Eph. 6, 10-rZ.

S> 18.

Sind wir nun überall mit so vieler Gefahr umge-be», o wie sehr haben wir Ursach, ans unserer hnthzu sevn; und vorsichtig zu wandeln. Eph. 5, 1Z-17,Alle Gelegenheit zu vermeiden, die uns auf dem Wegezum Leben gefährlich werden konnte, 2 Pet. 1, 4. unduns im Glanben fest an Iesum anzuhalten, und unSauf seine Kraft und Treue einig zu verlassen. Und,wie wohlthätig und seelig ist daher sesn Joch, wel-ches er uns darum anbietet und auflegt, um uns destofester an ihn zu binden und unS desto gesicherter durchdie Gefahrvollen Wüsten dieses Lebens hindurch zuleiten!

§. iy.

Auch in dieser Betrachtung wird der .Heiland unskrFriede, Eph, 2, 14. wenn wir willig sein so sanftesJoch auf uns nehmen, so wie dasselbe, wie schon ge-dacht, uns auf der andern Seite, den Vortheil gewäh-ret, daß wir geläutert, geübt, gereinigt, bewährt undgeheiligt werden, weil in die heilige Stadt, wohin wirgehen, kein Unhciliger eingehen darf; keiner daselbstErbe bekommt am Reiche Christi. Eph. 8, 5. keiner dieBahn und den heiligen Weg betreten darf. Es. ZZ, 8.

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