i2c> IV.Cap. Ueber d.Zustand u.Sinn derer,
damit mir halten mdgcn an der Erkenntnis der Hof?nung und nicht mankcn, und zur Zeit der Anfechtungnicht abfallen, und nicht von denen seyn, die da ma-chen, und verdammet werden, fondern von denen, dieda glauben und die Seele retten, Ehr, 10, 2Z. Zy.
s. ist.
So lange wir dgö Vaterland, unfern natürlichenverderbten Zustand — nicht schon so weit verlaßeu,und hinter dem Nucken haben, daß es uns ganz ans dcnzGesicht und Gehdr ist, stehen wir stets noch in großer-Gefahr,, vor unfern machtigen Feinden, dem Teufel,i Pet. 5, 8. der Holle Es. Z, 14. und der Welt Joh.iz, iy. Und wenn wir auch unfern außer» Feindennoch so weit entflohen waren, bleibt uns dann nichtnoch immer das große Heer von Feinden i n u n S selbst,übrig? so lange wir in der Behausung von Fleisch undBlut wohnen? -
Z. 1?.
Die Feinde nnsrer ewigen Wohlfarth, nehmen imWeitergehen auf dem Wege des Lebens, nicht ab,nur werden sie immer geistiger, folglich immer ver-steckter, gefährlicher und mächtiger. Die ersten offen-bahren Feinde sind die, welche in der Welt durch Au-gen- und Fleisches-Lnst, unsere irrdische Sinne be-stricken, und uns ins Verderben locken. Die zweiteClasse liegt in unserm eignen Fleisch und Blute, indem angeerbten .Hange unsers.Herzens und Willens zualle dem, was wider Gott ist. Wären wir nun aufdem Wege zum Leben auch durch Verleugnung derWelt und ihrer Lüste den Erster» entflohen, so ruftunS Paulus zu:. Ihr habt noch nicht bis aufs Blutwiderstanden über dem Kampfe wider die Sünde. Ebr,12, 4. Und wären wir auch in der Kraft Gottes übex