die den Weg zum Leben betreten. 115
leicht zu Mnthe und d-ie Freude am Herrn und anseiner Gnade und ErbarimmA wird seine Stärke,Neh. 8, 10. daß er nun Kraft bekömmt, aufzustellen,und seine Füsse zu richten auf den Weg des Friedens:Lue. 1, 79.
S. 6.
Das ist nun ein gar seeliger Zustand, wenn unsder, Heiland durch seine Begnadigung und Vergebungaller Schulden und Sünden, und in der erlangten Recht-fertigung durch sein Verdienst, vor Gott, die nieder-drückenden Lasten vom Herzen und Gewissen abgenvm-men hat; Wahrlich da erfährt man es: oaß der rechtfrei ist, den der Sohn frei macht, Ioh. 8, z6. O!da ist Gerechtigkeit/ da ist Friede und Freude im heili-gen Geist. Rbm. 14, 17. Und nur dann, wenn Jesusin unfern Herzen die LebenSworte ausgesprochen: Dirsind deine Sünden vergeben! Gehe hin mit Frieden!Luc. 7, 48. 50. Nur dann sind'wir fähig, den WegdeS Lebens mnthig und freudig fortzugehen, so wieDavid spricht: Wenn du mein Her; tröstest, so laufeich den Weg deiner Gebothe: Ps. i iy, 2Z. Dannkönnen wir ans Erfahrung sagen: In dem Herr» habeich G e r echti-gkeit und Stärke d. h. Kraft zum Gu-ten, zunl heiligen, Gott wohlgefälligen Leben.
s. 7.
Da nnS der liebe Heiland unsere Lasten, und alles,was nnS auf dem Wege zum Leben hindert, liebevollab., und auf sich nimmt, so ist der nun am bestendran, und erreicht am leichtesten und geschwindesten dasZiel, der seinem guten Erloser recht viel zum Tra-gen auflegt, das heißt, der ihm alles, was er anund in sich selbst ist und hat, als Sünde und Unrathhingiebt, und sich wie Paulus, vor Jesu mit ganzer-
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