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Unterhaltungen für gläubige Seelen
Entstehung
Seite
106
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zo6 lll. Cap. Fortsetzung, und über die

5?erz verfinstert ist, Rom. i, 21. Eph. 4, 18. Da ver-stehen und achten wir nicht das Uebersinnliche und Gött-liche; und auch die zuweilen noch so kräftigen Aufforde-rungen der Wahrheit an unser Herz, bleiben so langefruchtlos, als wir uns nicht, wie jene Konigin ent-schließen, Arabien zu verlassen, und auf dem Wege derVerleugnung, und Entsagung alles ungöttlichen Wesensund aller weltlichen Lüste: Tit. 2, 12. den König inJerusalem aufzusuchen.

Z. 2Z.

Es würden derer, die das Wort vom Leben ver-nommen haben, weit mehrere zum .Heilande kommen,wenn die Conditionen des Kommens zu Jesu, der Wegzu ihm, und daS Schulgeld, was jeder für seine Lehreder Weisheit und Wahrheit, willig entrichten muß, sienicht abschreckte? Aber sich selbst verleugnen, alles,waS man in der Welt liebt, um Christi willen hintan-setzen; Geistlich arm seyn, sich selbst und alles übrigefür Nichts achten; Seiner eignen Liebe, Ehre, Willen,Lust, Nutzen, und dem eignen Leben absagen, Art. 20, 14.l Job. Z, ist. Matth. 16, 24. um nur Christum zu ge-winnen, und ihn naher kennen zu lernen, Phil. Z, 7-11.Das ist ein Entschluß, der die Hingabe unsersganzen HerzenS, Willens und Lebens undden Kampf bis aufs Plut erfordert. Ebr. 12, 4. Da-her denn so viele schon auf dem betretenen Wegezum Leben, wieder umkehren, und Jesu untreu werden,

24.

Unser lieber Herr hat aber, außer diesen allgemei-nen Ursachen, von der Nichtannahme und von der Un-fruchtbarkeit des Saamcnö, vom Worte des Lebens igden Herzen der Menschen, in dem Gleichnis vom Sac-mann Luc. 8, 5-8. noch so verschiedene Zustande unsersHerzens angeführt, welche dem Menschen zum Hinderniswerden, sein Heil und Lebe» in Jesu zu suchen und zu.