^2. III. Cap. Fortsetzung, und über die
aufnahmen, denen gab er Macht, Gottes Kinderzu werden, die an seinen Nahmen glauben. Ivb. i, 12.
Jesmn, als seinen Heiland und Erloser im Glaubenanzunehmen, ist nun alles, waS der Mensch zur Beförde-rung seines Heils zu thun hat! Alles übrige thut der Hei-land alsdann selbst in unS, indem er uns die Kraft mitthei-ler, durch welche wir Kinder GotteS werden kbnnen,und sind wir denn Kinder, so sind wir auch Erben,»ehmlich Gottes Erben und Mircrben Christi, Rom. 8,17.
s. z.
Die Annahme des Heilandes geschieht durch denGlanben an scincnNahmcn, aber auch dieser Glaube anIcfnm ist GotteS Werk, wib der .Heiland selbst sagt.Job. 6, 29. und wenn nun der Mensch den Heilandauf und annimmt, so thut er eigentlich weiter nichts,als daß er dem Werke Gottes in sich nicht wider-strebet, und eS bleibt dabei: ich habe euch erwähletund gesucht, und nicht ihr mich! Joh. 1Z, 16.
§. 4-
Sprichst du: Wenn Gott der Anfanger und Vol-lender meines Glaubens und .Heils ist, wie soll ichSverstehen, wie soll ich die Aufforderungen GotteS anden Menschen damit verbinden, nach welchen eS scheint,daß wir den Anfang machen müssen, um durch Is-sum zu Gott zu kommen: z. E. wenn es heißt: diemich suchen: finden mich. Sprw. 8, 17. Die michvon ganzem Herzen und von ganzer Seele suchen;5 Mos. 4, 29. und ferner: Ps. y, 11. Cap. Z4, i r.Cap. 6y, ZZ. Cap. iiy, 2. icz. 2 Chron. 1 z, iz.Es. 5Z, 6. Hof. 10, 12. Amos 5, 6. Jer. 2y, z. Kom-met, denn es ist alleS bereitet. Lue. 14, 17. Ihrwollt nicht zu mir kommen, daß ihr das Leben habenmoget, Joh. 5, 40. Wer zu mir kommt, den werdeich nicht hinausstoßen, Joh. 6, 37. Kommet her alleHeiden um und um, Joelz, 16, kommt und kauft ohne