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Unterhaltungen für gläubige Seelen
Entstehung
Seite
83
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Veranstaltungen Gottes zum Heil d. M. 8Z

Gott verlassen, Jer. 2, y. und einem andern, als JesuNacheilen: Ps. 16, 4. und daß auf dem Wege derSünde, eitel Unfall und Betrübnis ist. Rom. Z, 16.

K. 20.

Da last denn der liebe Heiland den widerstrebendenSünder, der im Taumel der Welt-Liebe und Freude,und aus Leichtsinn auf feine rufende Stimme nicht ach-"'ket, oft die traurigen Folgen feiner Abweichung erfah-ren, damit er feine Seele herumhohle auS dem Ver-derben , Hiob zz, zo. und sein Leben vom Verderbenerlöse: Ps. ioz, 4. —- „Anbetungswürdiger Jesu!„wenw wir alle, die wir dereinst, als von. Dir und»»Deiner Gnade Errettete, vor Deinem Throne stehen,„ und unS einander erzählen werden, wie Du es mit„einem jeden von u»S angefangen hast, daß wir auf„den Weg des Lebens gekommen sind, welch eine un-„ endliche Aufforderung wird dis zur Verherrlichung Dei-„ »es großen Jesus Nahmcns gewähren! — Welch„eine beseeligende Erkenntnis, von der Unbcgreistiehkeit„Deiner Gerichte, von der Unerforschlichkcit Deiner„Wege, und von dem Reichthum Deiner tiefen WciS-„hcit, womit Du viele tausend vcrirrcte Schäflein zu„finden und zu erretten wußtest! Rom. ri, zz. Dann„erst im Licht Deines Angesichts, werden uns die„Schuppen von den Angen fallen, die uns hienicden„Deine Wege mit den Menschen zn ihrem Heil, nicht gnug-,, sam, oft gar nicht erkennen lassen! Guter, treuer Hey-„land! Du bleibst nun zwar in der Welt verkannt von„dem Sünder! Jetzt, wie ehemals, da Du sichtbarlich„ auf Erden wärest! Joh. 1,11. Und auch wir, Deine„Erretteten — ach! waS können wir viel von Deinen„Wegen verstehen nnd sagen, als daß wir in Demuth„beschämt niederfallen, und bekenne» tnüssen: daß sie„alle eitel Güte und Wahrheit sind: Ps. 25,10. daß

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