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Unterhaltungen für gläubige Seelen
Entstehung
Seite
84
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84 II. Cap. Ueber den Ruf und die

„sie alle zu unscnn Heil führen, und daß Du stets„Gedanken des Friedens und nicht des Leides über uns„hast: Icrem. 2y, 11. ach! und wenn Du uns auch„die Züchtigung zu unserer Heiligung Ebr. 12, io. er-fahren lassest, oder wenn wir zuweilen im flüstern„Thale wandern müssen, wo uns kein Licht Deine„Wege sehen last, Pf. 23,4. daß Du doch nicht cwig-,;lich verstoßt, —- wenn Du auch betrübest; daß Du„Dich wieder erbarmst nach Deiner großen Güte, und„daß Du nicht von Herzen die Menschen plagest und„betrübest: Klage!. Icrem. Z, Zi - ZZ»

K. 21.

Wie viel würde eS zur Verherrlichung des Nah-menS Jesu und zu seiner seeligmachendcu Erkenntnisbeytragen, wenn wir mehr schriftliche Sammlungen vonwahren; ich wiederhole es, von w a hrenBeke h r u n g S-Gcschichten hatten! wenn man es sich mehr angele-gen seyu ließe, von Kindern Gottes, denen Busse,Vergebung der Sünden und Gnade von Jesu wider-fahren ist, ihre Erfahrungen zu sammlen, und die Artund Weise, wie sie zur Annahme des göttlichen Gna-den-Rufes gebracht, und zum Heiland hingezogen wor-den sind; welch ein weit secligcreS Geschäft würde dasseyn: als alles verderbliche Roman-und Historien-Schrei-ben, womit so viele ihr Leben verträumen, und die See-len ihrer Leser durch falsche Spannung auf nichtige undeitle Dinge, für alles Gottliche unfalng machen, unddie Herzen in der natürlichen uusecligcn Gewohnheit be-stärken, auf alles mir Begierde zu achten, nur nichtauf das Werk des heiligen Geistes und dessen Zug zumHeil der Seele.

Doch Gottlob! daß es noch immer ein HausteinKinder GotteS giebt, die auch in diesem Betracht dieBeobachtung des Werkes Jesu zum Heil der Mensche»,