Z2. I. Cap. Ueber den natürlichen
Christo, welcher ist der wahrhaftige Gott und das ewigeLeben, i Joh. z, 2<o. Aus diesen Wahrheiten, ziehtder Evangelist nun ein Resultat, welches alle Men-schen nur in zwcy Classen theilet, und ihnen daSUrtheil spricht, ncbmlich: Wer den Sohn Gottesh at, der hat das Leben; wer den Sohn GottcS n i ch that, der hat das Leben nicht. 1I0H. 5,12. 20.
§' 5'
So lange wir also ohne Jesum in der Welt leben,und in ihm, durch Busse und Glauben, das Licht undLeben aus Gott nicht ergreiffen, so lauge er nicht inuns lebt, und wir in ihm, so bleiben wir in der Fin-sternis und im Tode, im Zustande der Entfernung vonGott, und der Feindschaft gegen ihn.
§. 6.
In diesem Zustande sind die Menschen Kinder desZorns, wie alle Heiden, Eph. 2, Z. die falschen Got-tern dienen: Eal. 4, 8« und weil der natürliche Menschohne den wahren Gott in der Welt lebt, Eph. 2, 12.und irdisch und eitel, Sap. iz, 1. und fleischlich ge-sinnt ist, so steht er in der Feindschaft wider Gott,welche der Tod ist, und ist des geistlichen Sinnes be-raubt, der Leben und Friede ist. Rom. 8, 6 - 8. Er hatauch keine Anfassung, keinen Sinn für das Geistliche,Himmlische und Göttliche, und vernimmt nichts, wasvom Geiste Gottes ist; Es ist und bleibt ihm Tborheit,und kann von dem allen nichts bcgreiffen. 1 Cor. 2,14.
S. 7-
„Wie bcweimingswürdig ist dieser Zustand! Aber,„wem ist er beweinungswürdig? Ach! nur denen, die„deine Erbarmung, 0 Jesu! daraus errettet hat. O„mochte bald die ganze Welt — 0. mochten bald alle