Zustand des Menschen. 5>
ö. z.
Wer kann wissen, wo er steht, wie es nm ihnaussieht, und wohin et gehet, wenn er in Finsternisherumirret? — Wie unsicher, gefahrvoll und freuden-leer ist dieser Zustand! und ist dis nicht die Beschrei-bung unsers narürlichen Zustandes? aber wir lernen ihnnicht eher kennen, bis uns in der Bekehrung von derFinsternis zum Licht, und von der Gewalt des Satanszu Gott, das Licht des Glaubens aufgehet: Bis dahinsind wir von der Finsternis der Sünde, die in unS ist,und von der Macht der bösen Kräfte, die ihr Werk inder Finsternis haben, gebunden und gehalten, daß wirweder den Weg zum Leben erkennen, noch weniger den-selben zu unserer Errettung, aus eigner Kraft zu gehenvermögen.
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Der Heyland sagt: ich bin das Licht der Welt; wermir nachfolgt, der wird nicht wandeln in Finsternis;sondern wird daS Licht des Lebens haben. Ivb. 8, 12.12, 46. und Johannes zeugt von ihm, daß Jesus daswahrhaftige Licht sey, welches alle Menschen erleuchtet,die in diese Welt kommen. Jvh. 1, y. Ferner sagtJcsuS: ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben,Joh. 14, ü. ich gebe den Menschen das ewige Leben.Joh. 10, 28. und der Evangelist spricht: In ihm wardas Leben, und das Leben war das Licht der Menschen.Joh. r, 4. Jesus Christus, der Sohn Gottes, der indie Welt gekommen ist, spricht er ein andermahl, hatuns den Sinn gegeben, daß wir wissen und erken-nen, daß die Welt im Argen liegt, daß aber wir vonGott gebohrcn sind; — den Sinn, den Verstand, daßwir erkennen den Wahrhaftigen, und daß wir sind indem Wahrhaftigen, nehmüch in seinem Sohne, Jesu
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