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9 (1804)
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de Roms so wenig bekannt, oder er rechne«te auf die nahe Ankunft der französischenArmee mit so großer Zuvcrsichtlichkeit, daßer eine abschlagliche Antwort wagte. Da ersein Kricgsvolk vorher abgedankt hatte, soblieb ihm weiter nichts übrig, als einenHaufen von Kutschern, Sänftenträgern, undandern dergleichen Leuten , anzuwerben.Dieser ;ooo Mann starke Haufe sollte diegroße Stadt Rom vcctheidigcn. UnterhalbRom hatte die Parthey der Colonna einicZOoo Mann starkes Gesindel zusammenge-bracht. Clemens hatte daher nicht einmahldie Gelegenheit zu entfliehen. In Rom gabes auch noch viele AnHanger des Kaisers.Des Pabstes Verlegenheit war daher sehrgroß.

Um so leichter konnte es Bourbon wa-gen, des schlecht befestigten Roms sich durcheinen Sturm zu bemächtigen. Noch amAbend seiner Ankunft zeigte er von den um-liegenden Anhöhen den beutelustigen Soldatendie herrlichen Palläste Roms. Am andernMorgen (6. May) ließ er seine Deutschenund Spanier anrücken. Ein starker Mor-gen-