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9 (1804)
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nicht gebunden zu seyn, weil er seine Beifehle unmittelbar vom Kaiser erhielt. Ersetzte daher seinen Marsch nach Rom fort.Sein Herr wurde durch den Abgang dermeisten Italiener, die nicht gegen den Pabstmarschieren wollten, vermindert. Bourbonbahnte sich durch das von den Truppen derLiga überall besetzte Italien, über den Apcn-nin, einen höchst beschwerlichen Weg. DieDeutschen und die Spanier zogen die 8 Ka-nonen, die ihr ganzes Geschütz ausmachten,abwechselnd selbst über die Berge. So kamBourbon bis nach Arczzo, wo er rechts Flo-renz , und links Rom bedrohete. Da ersich mehr dorthin zu ziehen schien, so ver-leitete er das Heer der Liga, in jene Ge-gend zu marschiren. Nun zog er aber ganz«nvcrmuthct, ohne alles Geschütz, auf dergeraden Straße, über Montepulciano undAiterbo, nach Rom.

Seine Ankunft vor Rom (5. May) ver-ursachte das lebhafteste Erstaunen. Bourbonverlangte Durchzug, Lebensmittel und Sold,um nach Neapel zu ziehen. Clemens VIIwar mit dem schlechten Vertheidigungszustan-

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