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Schon hatten die Franzosen einen Thcil ih-rer Kanonen vcrlohren. Schon waren beydeHeere einander so nahe, daß sie nur einsauszumachen schienen. Das mörderische Ge-fecht dauerte noch bis vier Stunden in dieNacht fort. Franz ruhete auf einer Kanone.Alles, was ihn labte, war ein Trunk schlech-tes Wasser. Mit anbrechendem Tage sam-melten sich beyde Heere zum neuen Kampfe.Vergebens suchten die Schweitzer cinmahlnach dem andern einzudringen. Um 9 Uhrdos Morgens zogen sie endlich, um dieHalste geschwächt, ihre Verwundeten inder Mitte, ihre wenigen Kanonen auf demRücken, nach Mayland zurück. Von hiereilten sie, nachdem sie die Cittadclle besetzthatten, nach Hause. Der über seinen Sieghöchst erfreute Franz ließ sich von Bayardauf dem Schlachtfelde zum Ritter schlagen.
Der Herzog Maximilian Sforza konnte,ohne Hülfe der Schweitzer, sich nicht be-haupten. Er räumte den Franzosen die Fe-stungen von Mayland und Crcmona ein, unddurchlebte seine letzten 20 Jahre als ein Pri-vatmann in Frankreich. Der Pabst machte
Friede.