Druckschrift 
9 (1804)
Entstehung
Seite
335
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Dennoch hielt es Franz I für rachsam,mit den Schweitzern Friede zu machen. Erversprach ihnen einen guten Sold. Für dievon dem Maylandischcn abgerissenen Ländersollten sie Zooooo Kroncnthalcr erhalten.Franz und seine Officiere gaben alles Geldher, was sie entbehren konnten, und dieGeldwagcn waren schon ans dem Wege, alsder Bischof Schciner mit den Subsidien-Summen des Pabstes, der den König vonFrankreich noch langer bcschäfftigt zu sehenwünschte, noch zu rechter Zeit anlangte, umdurch Geld, Bcrcdtsamkeit und Ansehn denVergleich zu verhindern.

An die Stelle desselben trat nun ein blu-tiger Kampf. Franz hatte eine Armee von50000 Mann, die mit allen Bedürfnissenreichlich versehen war, deren Vertrauen durchdie einsichtsvollsten Feldherren, durch denmuthigsten Adel, belebt wurde. Sie standHey dem Städtchen Marignano, nicht weitvon Maylaud. Die Schweitzer rückten ge-gen Abend (14. Sept.) ohne Trommeln,fast ohne Geschütz und Reitcrcy, aus Moy-land äusserst schnell und unaufhaltsam vor.

Schon