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landcr zu erwerben. Allmählig besetzte erdie vornehmsten Stellen mit seinen Günst-lingen. Um sein Ansehn z» befestigen, schloßer mit der Republik Venedig, der er durchseine Fricdivisvermittluug (1484) aus einemlebhaften Gedränge herausgeholfen hatte, einFreundschaftsbündnifi. Die Stadt Genuamußte (1488) die maylandische Oberherr-schaft anerkennen. Moro stellte wirklich denHerzog von Manland vor; indessen behielter die Maske noch immer so weit vor, daßer seinen Neffen eine reihende Prinzessinhcyrathen ließ, die seine eigne Hand aus-geschlagen hatte.
. Doch eben dieser junge Herzog solltenoch ein Opfer scinkr Herrschsucht werden.Moro suchte zur Beförderung dieser Absichtden neuen Kaiser Maximilian in sein Inte-resse zu ziehen. Er ließ 149z ihm heimlichseine Nichte Bianca Marie, eine Schwesterdes Johann Galeazzo antragen. Die Sum-me von 440000 Ducaten, die sie als Hep-rathsgut bekommen sollte, hoben die Be-denkiichkciten, die sich Maximilian, wegender Ungleichheit des Standes (denn die Prin-
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