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Zessin war doch von keinem altfürstlichen Hau-se) machen konnte. Für loovoo Ducaten,die in der gedachten Summe begriffen wa-ren, machte sich Maximilian verbindlich, denMoro und dessen Nachkommen mit Maylandzu belehnen, und den jungen Herzog, sei-nen künftigen Schwager, also unterdrückenzu helfen. Man entschuldigte dieses Ver-fahren durch den Grund, daß Johann Ga-lcazzo vor der Hcrzogswürdc seines Vatersgebohrcn seu- Moro begnügte sich abernicht damit, Mayland zu beherrschen, undin -Oberitalicn den mächtigsten Fürsten vor-zustellen. Er wollte auch das Schicksal desübrigen Italiens lenken. Er wollte, beson-ders ftwe Feinde, den König von Neapel,und den Herzog von Florenz, demüthigcn.
Hier hatte (1464) der Herzog Cos-inus seinen Enkel Lorenz zum Nachfolger ge-habt. Der kluge Lorenz wollte den habsüch-tigen Pabst Sixtus IV, der seine vielenSöhne und Vettern, auf Kosten der übri-gen Fürsten Italiens, zu versorgen wünsch-te, seine Plane nicht ausführen lassen. Erbrachte in dieser Absicht zwischen Florenz,
Mayland