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land, weil der eigentliche Herzog, fein Neffe,Johann Galeazzo, der Sohn des ermorde«tcn Galeazzo Maria ^), als ein einfältiger,fast blödsinniger Prinz, zur Verwaltung derStaatsgeschäfte gar keine Anlage hatte. An«fangs brachte es Cecco, der Vertraute derBona, der Mutter des jungen Herzogs, da«hin, daß sich Moro entfernen mußte. Dieleichtsinnige und ausschweifende Bona ließsich aber von ihrem Liebhaber, dem schönenTclesino, bereden, den Moro wieder zu«rückzurufen. Nun mußte erst Cecco den Todeines Missethätcrs sterben; hernach kam dieReihe an die Bona, die Regentschaft zuverlieren. Moro stellte seitdem den Vor«mund des jungen Herzogs vor. Doch erwollte selbst Herzog scyn.
Den Weg hierzu bahnte sich Moro miteiner tistigen Politik. Durch eine gute Po«lizey, durch eine unpartheyifche Gerechtig«keilspflcge, durch die Aufführung kostbarerGebäude, durch die Hochachtung, die er ge«lehrten und verdienstvollen Männern bewies,gelang es ihm, sich das Zutrauen der May«
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