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vor. Die Turniere dienten zum Musrer einerguten Policey - Einrichtung. Ort und Zeitwurden feyerlich angekündigt; man sorgtefür Lebensmittels Sicherheit, Bequemlich-keit; man sorgte recht angstlich für die Er-haltung der Nuhe und Ordnung, für dieVcrhüthung alles Unglücks. Der edelsteTheil der Ritterschaft machte sichs zur Pflicht,die Sicherheit der Straßen zu erhalten. DieRitterschaft entwickelte und beförderte endlichauch Regenten-Tugenden; sie beförderte dasBestreben nach persönlichem Werth. Königs-wort galt bei) manchem weniger, als Nittcr-wort; Nittcrwürde wurde wohl gar für ehren-voller, als die Königswürde gehalten. Inmehrern Landern stand die Burg des reichenRitters dem armem Adel offen. Der dürftigejunge Edelmann fand in derselben Erziehungund Belohnung. Nichts übertraf den Edcl-muth, mit welchem der siegende Ritter seinengedcmüthigten Gegner behandelte. Nichtswar rührender und standhafter, als dieFreundschaft zwischen zwei) Rittern.
Aber das so verehrcnswürdige Rittcrwescngcricth seit dem i4ten Jahrhundert immer
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