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wundcrung nicht versagen konnten. Schade,daß dieser Geist meistens in Suricn verbrämscte, daß er sich so oft in Abcnthcuersucht,in romantische Charlatanerie, in lächerlicheGalanterie verwandelte! Er bewirkte doch soviel Gutes! Durch ihn wurde die Fehde-sucht eingeschränkt, das Kriegswesen mehrzur Kunst gebildet, und das Raubgesindelausgerottet; durch ihn wurden die durchdas strenge Lehnssystem getrcnnnten Men-schen einander wieder näher gebracht; durchihn wurde Welt - und Mcnschcnkenntniß be-fördert; die Nittcrpoesicn, die der jungeAdel seinem Gedächtnisse einprägte, die eroft absingen hörte, bildeten sein Herz, vcr,edcltcn seine Denkart. Durch die Ritter-schaft floß das Vlut ganz verschiedener, weitgetrennter Nationen, wieder in einander.
Auch auf die Gcrechtigkcitspflcgc und Po-liccy hatte das Nitterwesen einen wohltäti-gen Einfluß. Der Ritter richtete über seineStandesgenosscn und Vasallen, und selbst alsSchiedsrichter der Könige und Fürsten, nachBilligkeit und Herkommen. Freylich kamendabei) noch Zweykämpfe, und andre Ordalicn,
vor.