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ehe» Ritterzuge, auf. Diese herumziehendenRitter stcllten^alfo gleichsam die Heroen desMittelalters vor. Sic waren Nachkömm-linge und Nacheiferet der Ritte? von derrunden Tafel, die sich ausserordentlicher Vor-rechte und Ehrenbezeigungen zu erfreuen hat-ten. Ucbcrall, wo sie hinkamen, waren siewillkommen. In den Städten standen be-sondre Häuser für sie offen. Jedes Rittcr-schlosi war gleichsam ihr Eigcnthum. DieDamen bediente» sie; andre Ritter hörtenihnen mit Bewunderung zu. Konnten siekein Schloß, oder keinen andern Ort, er-reichen, so legte» sie sich in voller Rüstungunter einen Baum. Der Knape schoß einKaninchen, oder ein andres kleines Wild.Geld brauchten diese Ritter also wenig; dochversahen sie sich mit einigen Kleinodien, oderGoldstücken, um sich bessere Rüstung, Waf-fen, oder Kleider, anschaffen zu können.Manchmahl raubten und crplündertcn sie ihreBedürfnisse. Die verliebten irrenden Rittergicngcn darauf aus, andre Ritter aufzu-suchen , gegen die sie die Ehre ihrer Herzcns-dame verfechten könnten. Ihre grünendeZugend, ihre blühende Starke bezeichneten
sie