de, so zog der muthige, nach Kampf undAbentheuer sich sehnende Ritter in eine andreGegend, besonders in eine solche, wo einwichtiger Krieg geführt wurde. Er zog ein-zeln, oder in einer Waffenbrüderschaft, dahin.Diese kriegerische» Wallfahrten kamen sohäufig vor, daß sie die Monarchen durch Ge-setze einschränken mußten. Die auswärtigenRitterzüge wurden sogar in den Statuten derOrden verbothcn. Aber auf Abentheuer aus-zureitcn, schmeichelte dem Geiste der Ritter-schaft von jeher zu sehr, als daß diese Sitteso leicht hätte unterdrückt werden können.Am liebsten kämpfte man mit den Mohamc-dancrn. Am Ebro und Tajo machten diefranzösischen Ritter Bekanntschaft mit denArabern, die von jeher rohe T pfcrkcir miteiner Art von Galanterie verbanden. Derarabische Abentheuergsist verpflanzte sich, durchdie Kreutzzüge genährt, immer weiter. Soentstanden die irrenden Ritter, die nicht im-mer auf unbestimmte Abentheuer ausgiengen,sondern auch zuweilen in bestimmten Gegen-den sich Ruhm und Ehre zu erwerben suchten.Sehr oft forderte sie die Rettung der Un-schuld, der Befehl ihrer Dame, zu einem sol-chen
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