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men. Aber während daß man über die Liebeschwärmte, benahm man sich gegen das Frau-enzimmer (frcplich durfte es nicht die Damedes Herzens seyn) oft sehr wollüstig. Daherkommen in den Gedichten der Troubadoursdie schmutzigsten Ausspielungen und Scherzevor. Fast gehörte es zur Gastfreundschaftder Ritter, daß sie, oder ihre Gemahlinnen,den edlen Gästen ein hübsches Mädchen zumnächtlichen Zeitvertreibe übergaben. Die Rit-ter nahmen zuweilen mehrere Mädchen mitauf die Jagd. Ritter und Knapcn, Frauen,und Jungfrauen, stifteten auch wohl verliebteBrüderschaften oder Orden. Hier war dieLiebe die Gottheit, die Verpflichtung gegendieselbe der Gottsdienst. Die meisten Mit-glieder eines solchen Liebesordens erstarrtenwährend eines Winters, weil sie der strengenKälte durch die dünnsten Gewänder, die leich-testen Decken, und die standhafteste Ent-behrung aller Ofen- oder Kaminhitze, TrotzKothen.
Die Nascrey der Nittcrgalanterie äussertesich besonders auch bey den fahrenden oderirrenden Rittern. War im Vater lande Frie-de,