Vüchersammlungen anzulegen, oder die altenzn erweitern. Die öftcrn großen Feuersbrün-ste hatten maitchcn schönen Bücherscheck verzehrt;und manchen vernick)tctcn die unliterärischcnOsmanen. Die Araber hatten Key allen ihrenSchulen Bibliotheken, die zum Theil sehransehnlich waren. Nur allein in Spaniengab es 70 öffentliche Bibliotheken der Ara-ber. Die zu Cordna soll aus 250000 Ban-den bestanden haben, deren Verzeichnis; 44Foliobande ausfüllte.
Ungleich weniger zahlreich waren die Bü-chcrsammlungen im Abcndlande. Die berühm-te hohe Schule zu Bologna hatte anfangsnicht mehr, als 114 Bände. Die Biblio-thek Karls V von Frankreich beließ sich nichthöher, als auf 900 Bande. Der Pabst Niko-laus V sammelte auf 5000 Bande, die, nebstden Büchern Sixtus IV, zu der vaticanischenBibliothek den Grund legten. Die angese-hensten Gelehrten hatten nur einen kleinenVorrath von Büchern. Es gab sogar Buch-händler, die nicht mehr als 20 Bände vor-räthig hatten. Die Buchhändler, die mandamahls Stationarii nennte, waren aber auch
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