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9 (1804)
Entstehung
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gen, sanken die Unterwcifungsanstalten desMorgenlandes immer tiefer. Seit dem IltenJahrhundert hörten die jüdischen Schulen desOrients völlig auf, und ihre Lehrer wander-ten nach Spanien, wo sie zu Sevilla, Cor-dua, Granada, Toledo neue Institute anleg-ten. Zu Cordua war auch eine noch immersehr berühmte hohe Schule der Araber. InAsien gab cö zu Bagdad eine Akademie, derenEinkünfte sich jährlich auch 150000 Ducatcnbeliefen, wo aber auch gewöhnlich 5 bis 600c,Studierende sich aufhielten. Im igten Jahr-hundert erwarb sich die medicinische Schulezu Damaskus einen großen Ruhm. In aus-gezeichnetem Anfehn standen auch die arabi-schen Schulen zu Kufa und Bassora in IrakArabi, zu Bocchara in der Bucharey, znMarocco, Fes und Tunis auf der nördlichenKüste von Afrika. Auf die griechischen Schu-len in Consiantinopcl, und an andern Orten,hatte die türkische Herrfchaft einen nachtheili-gen Einfluß.

Bibliotheken waren bey den Schulen von je-her ein unentbehrliches Hülfsmittel. Zu Con-stantinopcl dachte man wenig daran, neue

Bü-