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9 (1804)
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der Beloknung vorzuziehen; seitdem widme-ten sich diesen Wissenschaften viele Mannerund Jünglinge aus den 'edelsten Familien,und diesi beförderte die schönere Entwickelungdes menschlichen Geistes. Indessen blieb dergrößte Thcil der Fürsten und des Adels nochungebildet, da bis ins izte Jahrhundert nurGeistliche, oder ganz ausgezeichnete Köpfeaus dem weltlichen Stande, studierten. Dieberühmtesten Gelehrtem und Geschässtsmänncrdes iztcn und 14WN Jahrhunderts warenfast alle aus dem niedrigen oder MittlernStande.

Ausser den Brodwisscnschasten, wurdennur wenige gelehrte Kenntnisse auf den Uni-versitäten dieses Zeitalters'vorgetragen. Bisum die Mitte des i2tcn Jahrhunderts lasman die lateinischen Schriftsteller des Alter-thums fleißig, und es gab daher auch manchenGelehrten, der sich in der Sprache des altenRoms sehr gut ausdrückte. Seitdem aberdas Studium der Rechtsgelahrthsit und derArzneywissenschast auf den Hoheit Schulenherrschend wurde, seitdem hielt man denje-nigen, der die alten Schriftsteller studierte,

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