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Jahrhunderts Gesellschaften von Mördernund Ranbern.
Die Lehrart der Vorlesungen war von derjetzigen sehr verschieden. Die Theologe» lasenüber die h. Bücher, die Juristen über diePandectcn, die Medicincr über den Hippo-kratcs, Galcnus, Aristoteles. Die unver-ständlichen Stellen dieser Schriftsteller wur-den durch die Eulämerungen der Professorenoft noch unverständlicher gemacht. Schon imi2ten Jahrhundert hatte man Auszüge ausden größer» Werken, die den den Vorlesun-gen zum Leitfaden dienten. Aus den Glossen(Nandanmerkungen) und Auszügen entstandenweitläuftige Commentarien, über welche manzuletzt die zum Grunde gelegten Werke ver-gaß. Das Dictircn der Professoren war sogewöhnlich, daß es selbst Verbothe der Lan-desherren nicht abschaffen konnten.
Seitdem die Arzneywissenschaft, so wiedie Ncchtsgelahrtheit, ihren Verehrern Neich-thum und Ehre verschafften; seitdem die Für-sten und Staaten anfingen, gute Acrztc undJuristen den tapfersten Rittern in Ansehung
der