IZ?
inen die Vorrechte der Geistlichen; sie warendaher von allen Diensten und Abgaben besfreyt. Päbste und Könige wetteiferten, ihreVorrechte und Freiheiten zu vermehren.
Schon mn die Mitte des i2ten Iah»Hunderts thciltcn sich auch die Studiereudender hohen Schule zu Paris in Landsmannsschaftcn, oder Nationen, ab. Zuletzt warenderselben vier, und ihre Vorsteher oder Proscuratoren wählten den Rcctor. Dieser behieltseine Würde anfangs nur einen Monath,hernach ein Vierteljahr. Sein Anschn warso ausgezeichnet groß, daß ihm der Erzsbischof zu Paris nachstehen mußte. Seinevornehmste Einnahme bestand in einer Absgäbe, die von allem nach Paris gebrachtenPergament entrichtet wurde.
Anfangs bezeichnete man mit dem WorteFacultät eine einzelne Wissenschaft. In derFolge bedeutete es die Hauptlchrcr derselben,die gleichsam eine Zunft oder Innung aussmachten. Zuerst entstand zu Paris (um 1267)die theologische Facultät; hierauf folgte diedes geistlichen Rechts und der Arzneywissens
schaft