Druckschrift 
9 (1804)
Entstehung
Seite
138
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sogar in eine schreckliche Einöde nicht weitvon Troyes in Champagne, nachfolgten.Abälards hanfige und lange Abwesenheit vonParis.war Ursache, daß die Zahl der dasigenStudierenden sich sehr verminderte. Da-mahls lehrte man, ausser der Theologie, nurnoch die sieben fceyen Künste. Einer derberühmtesten Lehrer der erster» war PeterLombard, der Paris zum Sitze der vor-nehmsten hohen Schule in der Theologieerhob. Die Anzahl der Studierenden stiegnun auf viele Tausend. Unter ihren Lehrernbefanden sich aber auch die grüßten Männerin der Philosophie, Theologie und Rechts-wissenschaft. Fast jeder verdienstvolle Lehrerund Schriftsteller wurde aber auch zum Bi-schof, Erzbischof und Cardinal erhoben. VieleFürsten, ja selbst Fürstinnen, machten sichein Vergnügen daraus, die Wissenschaften zubefördern. Die Könige Ludwig VII undPhilipp Augustus crthcilten der hohen Schulezu Paris besondere Vorrechte, die den Vor-rechten der bologncsischen Universität ahnlichwaren, und Philipp Augustus gab ihr (1200)schon eine feycrliche Bestätigung derselben.Die Studierenden hatten im Ganzen genom-men