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In LehnSsachen entschied man, sowohlin Italien als Deutschland, nach den Verlordnungen der Kaiser Lothars, Friedrichs Iund Friedrichs II, und in Deutschland unterlschied man noch ein sächsisches und ein schwälbischcs Lehnrecht.
In keiner Wissenschaft duldete man, wäh-rend des Mittelalters, weniger Aufklarung,als in der Theologie. Die Unwissenheit, undder Aberglaube, der das Studium derselbenniederdrückte, wurde durch die Krcutzzügc,und durch die Bcttelmönche, noch vermehrt.Es war den Theologen verbothcn, von denJuden Hebräisch zu lernen, und auf einemandern Wege konnten sie zur Kennlnisi dieserSprache doch nicht gelangen. Die Erlernungdes Griechischen war, vor der Mitte des i^tenJahrhunderts, auch mit großen Schwierig-keiten verbunden. Wie wenig mußte es alsodamahls Theologen geben, welche mit derQuelle der christlichen Glaubenslehren hin-länglich bekannt waren - Zwar fehlte es nichtan mancherlei) Erläuterungen und Erklärun-gen der Bibel; diese bestanden aber meistensaus einem dunklen Gewebe von lauter fal-schen