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Anmaßungen des Pabsies verbittert. Dadurch die Verlegung des pabstlichcn Wohn«sihes nach Avignvtt die weltliche Herrschaftin Italien, und die mit derselben verbünde«nen Einkünfte, fast ganz aufgehört hatten,so mußte die Kammer des h. Vaters sichneue Hülfsauellen zu verschaffen suchcn.Man fand diese in der Besetzung von aus«wartigen Bisthümern, Ablegen, in der Ver«gcbnng von Pfründen, die man den Carbi«nälen und Günstlingen zuwendete. Erstlichkam eine Bitte, diesen oder jenen würdigenMann mit einem Bisthume, einer Abteg,oder einer Pfründe, zu versehen. DieBitte verwandelte sich aber bald in einenBefehl, den man eine Provision nennte; ineine Bulle, durch welche dem Domcapitcl,noch vor dem Tode eines Bischofes oderAbtes, angezeigt wurde, daß der Pabst be«rcits für den Nachfolger desselben gesorgthabe. Die reichsten Vischofsstellen kamennun an die Cardinäle, denen man die Ein«künste nach Avigilen schicken mufite. Bis«thümer. Ablegen, Pfründen, wurden zuAvignon gleichsam veranctionirt. Wer durchdie Gnade des Pabstes eine solche Stelle
erhielt,