So sehr man aber sich über den Pabstbeschwerte, so unzufrieden war man, vor-nehmlich in Deutschland, über die seinemBeysoiele nacheifernde hohe und niedre Geist»lichkcit, welche den Bann zur Befriedigungihrer eigennützigen ober rachsüchtigen Absich»ten mißbrauchte, und, zum großen Nach»
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erhielt, konnte sich auch wohl der Be»dingung unterwerfen, demselben das ersteZahr seiner Einkünfte aufzuopfern. Dießwaren die für die pabstliche Cassc so crgiebi»gen Annatcn. Die Bestätigung des Pabstesund die Palliengeldcr, welche die Bischöfenach Rom schicken mußten, machten großeSummen aus. Die Regierung eines Bi»schofes, der meistens schon ein ziemlichesAlter erreicht hatte, dauerte nicht lange.Um so drückender war es daher für seine!»Sprengel, jene Kosten aufzubringen, unddie Klagen über das eigennützige Verfahrendes Pabstes wurden immer lauter. Verge»bcns erwartete man von den Synoden zuPisa, Costnitz und Basel, daß sie diesenKlagen abhelfen würden.