achtet es die lebhafteste«» Vorstellungen undWidersprüche veranlaßtc, endlich doch durch»gesetzt wurde. Eben dieses Vcrboch bewirk-te, daß die Geistlichen, die ihren Natur-trieb auf dein ordentlichen Wege nun nichtmehr befriedigen durften, auf allerlei) Aus-schweifungen der Sinnlichkeit verfielen, dieein schreckliches Sittcnvcrdcrbniß nach sichzogen. Seitdcin verwandelte sich der Beicht-vater sehr oft in den Verführer der schönenFrau, oder des blühenden Madchens, dieer von ihrer Sündenlast bcfreyen sollte.Seitdem verleitete der ältre Mönch seinenjünger«» Klosterbruder zu Handlungen derWollust, die ihn frühzeitig zu einer Beutedes Grabes machten. Seitdem stellten dieKlöster sehr oft Wohnsitze des größten Elen-des , und der abscheulichsten Lasterhaftigkeit,vor.
Dennoch wußten die auf ihren Vortheilso listig bedachten Klostcrgeistlichen den Glau-ben, daß man durch die Anlegung der Or?dcnskleider von allen Sünden sich reinigenkönne, immer herrschender zu machen. Man-cher, der seilten Lebenswandel recht verdienst-
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