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9 (1804)
Entstehung
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lich einrichten wollte, verurtheilte sich frey-willig zu den niedrigsten und schmutzigstenArbeiten der Layenbrüder. An den heiligenPeter, der weissagte und Wunder that,schlössen sich so viele vornehme und reicheLeute an, daß man derer, die das Ordcns-klcid annahmen, über zoocz zählte. SolcheHerren nahmen aber das OrdcnSklcid nichteher an, als bis sie, am Rande des Gra-bes, eine lebhafte Gewisscnsunruhc empfan-den. Vom Tode überraschte ließen sich we-nigstens im Ordcnskleide begraben. In ei-ner Kirche, in der Nähe eines Altars, be-graben zu werden, und einen verstorbenenHeiligen zum Nachbar zu haben, mußte füreine von frommen Aberglauben erfüllte Seeleeinen ganz besonbern Werth haben. DiesesGlück erlangte man aber nur für eine an-sehnliche Geldsumme, und so wurde dieserfromme Wahn eine ergiebige Quelle fürKirchen und Klöster,

Nach einem ähnlichen frommen Wahneglaubte man, durch Züchtigungen und Miß-handlungen des Körpers, welche zur Däm-pfung der Sinnlichkeit dienten, eine hohe

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