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haltsamkeit, die er in Ansehung des Fleischesder Landthiere bewies. Diese Enthaltsamkeitdiente dem Neichen und Vornehmen zumMittel, seinem Genüsse der Tafel-Freudeneinen neuen Reih zu verschaffen. Seine Köchewußten, indem sie Fische in allerlei) Fleisch-speisen verwandelten, ihn auf eine angeneh-me Art zu täuschen. Seit dem igten Jahr-hundert ficng man an, das Fasten in weni-ger beschwerliche gnlc Werke zu verwandeln,oder für eine Geldsumme gar zu erlassen.
Zu den übertriebensten Forderungen, dieman an die Menschheit machte, gehörte un-streitig das Gelübde der Keuschheit. Eswar schon hart genug, daß man es denMönchen und Nonnen zur Pflicht machenmußte. Aber nun kam man in Italien, undzwar zuerst in Mayland, auf den Einfall,auch die Ehe andrer Geistlichen für verdam-menswürdige Hurcrey zu erklären. GregorVII verwandelte diesen Einfall in ein allge-meines Berkoth der Kirche ^), das, unge-E 2 achtet
Theil Vl , S. z-9.