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neu bekannt, und durch die Kaufleute kamensie auf die Fürstcntafeln. Diese Weine warenaber für den Magen der damahligen Großennicht stark genug. Man kochte sie mit denhitzigsten und kostbarsten Gewürzen ab. Dar-aus entstand Clairet und Hippokras; darausentstanden Liqucrs, die sehr häufig zum Früh-stücke, oder vor der Tafel, getrunken wurden.Mit ihnen machte man Fürsten und Gönnern,bey Feycrlichkciten, ein angenehmes Geschenk.Man vermischte den Wein auch mit Wer-muts) , mit Honig, mit dem Safte von Bee-ren und mit Zucker. Der Brantewcin, derim Jahr iZZZ noch ein chemisches Gehcimnißwar, wurde jetzt immer allgemeiner getrun-ken. Zuerst verfertigten ihn die Bürger vonModena in großer Menge. Auch die Vene-zianer handelten mit demselben, und die deut-schen Bergleute fanden ihn bald sehr wohl-thatig, um die ungesunden Ausdünstungen derGruben und Schachte niederzuschlagen. Vierwar damahls von den Tafeln der Fürsten undGroßen noch nicht verbannt. Ein Braun-schweiger, Christian Mumme, braute (1489)eine neue Art von Bier, die nach seinemNahmen gcncunt wurde.
Galletti Weltg. sr Th. D Da