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9 (1804)
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einfachere und härtere Speisen, «lS im süd-lichen. Wenn die Domherren zu Bamberg8 Speisen auf ihren Tafeln hatten, so muß-ten die Beysitzer der sächsischen Grafengcrichtemit z Speisen zufrieden seyn. In Englandliebte man gleichfalls harte und einfache Spei-sen. Die Franzosen aßen vorzüglich gernfrisches und eingesalzncs Schweinefleisch. Erb-sen mit geräuchertem oder gesalzenem Schwei-nefleisch war selbst für die Tafeln der Königenicht zu schlecht. An mehrcrn Festen trugman blos Gerichte von Schweinefleisch aus.Das Fleisch von jungen Rehen hiett man fürunreif. Unter dem Geflügel schätzte man be-sonders die Gans. Auf die Tafeln der vor-nehmsten Hauser kamen Reiher, Kraniche,Krähen, Störche, Schwane, Raben, Rohr-dommeln, Geyer, ja selbst Meerschweine undSeehunde, kam das Fleisch und die Zungenvon Wallfischen. Die harten und unverdau-lichen Speisen veranlaßtcn einen unmäßigenGebrauch von Gewürzen. Die damahligenKöche machten viele Brühen von Pfeffer,Zimmt, Nelken, Muscaten, Ingwer, Knob-lauch, Safran, der, wie der Zucker, mitwelchem man alle Gerichte bestreute, zu den

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